Horst Schreiber

Im Namen der Ordnung

Heimerziehung in Tirol

 

Manche werden sich fragen, ob es notwendig sei, diese Erzählungen über Kindern zugefügte Grausamkeiten und Erniedrigungen in dieser Ausführ­lichkeit zu publizieren. Ja, es ist notwendig. Die Stimme der Betroffenen ist unverzichtbar, wenn es um Reflexion und kritische Auf­arbeitung dieser Verhaltensweisen geht.“

(Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler) 

 

Horst Schreiber hat mit vielen ehemaligen Zöglingen aus Tiroler Heimen lebensgeschichtliche Interviews geführt.

Die Stimmen der Betroffenen stehen im Zentrum des Buches. Sie lassen erahnen, welche Leiden sie erduldeten und wieviel Mut, Widerstandskraft und Überlebensenergie sie entwickeln mussten und noch immer brauchen.

Am Beispiel Tirols diskutiert dieses Buch die gesellschaftlichen Hintergründe für die unerbittlich harte Erziehung von Kindern aus armen, deklassierten Tiroler Familien. Auftrag und Duldung durch weltliche und geistliche Autoritäten und die Mittäterschaft sowie das Schweigen oder die Hilflosigkeit von FürsorgerInnen, ErzieherInnen und PsychiaterInnen waren dabei zentrale Rahmenbedingungen.

 

Viele weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.heimerziehung.at

  


 

Der Autor:

 

Horst Schreiber, Dr., Univ.-Doz.

am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck,

Netzwerkleiter Tirol für www.erinnern.at

 


 

 

Horst Schreiber

Im Namen der Ordnung

Heimerziehung in Tirol

 

transblick Band 6

404 Seiten, EUR 19.90

ISBN 978-3-7065-4997-4

 

Fest gebunden mit Schutzumschlag

 

Das Buch ist in Ihrer Buchhandlung erhältlich

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